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ICSI | IGEL-Leistungen | Implanon | Implantation | Infertilität | Intrauterinpessar (IUP)

ICSI

Intracytoplasmatische Spermieninjektion; Methode der In-Vitro-Fertilisation (künstliche Befruchtung), bei der ein aus Samenflüssigkeit oder dem Nebenhoden gewonnenes Spermium mit einer Mikropipette direkt in die Eizelle injiziert wird.

IGEL-Leistungen

Es gibt Untersuchungen und Behandlungen, die zwar medizinisch sinnvoll sind, aber dennoch nicht von den Krankenkassen bezahlt werden. Dazu gehören z.B. ein AIDS-Test auf Wunsch, Hormonanalysen ohne zwingende medizinische Indikation, Schwangerschaftstests, Diabetes-Test bei Schwangeren, Toxoplasmose-Test bei Schwangeren, Ernährungsberatungen, Reiseimpfungen und vieles andere mehr.

Implanon

Eine neuere Methode der Empfängnisverhütung stellt das Gestagen-Implantat dar. Hierbei wird ein Plastikstäbchen unter die Haut am Oberarm implantiert. Aus diesem Plastikstäbchen werden ständig Gelbkörperhormone an die Gebärmutterschleimhaut abgegeben. Das Implantat kann bis zu drei Jahren unter der Haut verbleiben, muß dann aber entfernt werden.
Wirkung

  • Verhinderung des Eisprungs
  • mangelhafter Aufbau der Gebärmutterschleimhaut
  • Verfestigung des Schleims im Gebärmutterhalskanal

Sicherheit

  • sehr sicher

Vorteile

  • kann nach Implantation für 3 Jahre unter der Haut verbleiben
  • die Frau muß sich während der Liegedauer um nichts kümmern
  • nach Entfernung des Implantates ist die Fertilität (Empfängnisfähigkeit) rasch wiederhergestellt
  • geeignet für Frauen, die aus verschiedenen Gründen die "Pille" nicht nehmen dürfen oder nicht vertragen.

Nachteile und Nebenwirkungen

  • Für die Implantation ist eine Lokalanästhesie erforderlich
  • Das Implantat ist unter der Haut sicht- und tastbar
  • Das Implantat muß nach 3 Jahren wieder entfernt werden; dies kann sich unter Umständen schwierig gestalten
  • Zur Entfernung des Implantates ist eine kleine Hautinzision erforderlich, dies hinterläßt eine kleine Narbe
  • relativ hohe Kosten
  • es handelt sich um eine relativ neue Methode, deren Nachteile möglicherweise noch nicht vollständig bekannt sind; die derzeit vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse lassen keine weiteren gesundheitlichen Risiken und Gefahren vermuten
  • geringe Zyklusstabilität (Zwischenblutungen, unregelmäßige Blutungen
  • weitere mögliche Nebenwirkungen sind Akne, Kopfschmerzen, Nervosität, Brustspannungen, Übelkeit.

Implantation

Einpflanzung von Fremdteilen in den Körper. In Bezug auf die Schwangerschaft bedeutet Implantation die Einnistung der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut.

Infertilität

Unfähigkeit, eine Schwangerschaft bis zu einem lebensfähigen Kind auszutragen, obwohl eine Konzeption möglich ist. Insemination Instrumentelle Einbringung von männlichen Samenzellen zum Zeitpunkt der Ovulation in die Gebärmutter.

Intrauterinpessar (IUP)

Neben der Pille und der Sterilisation ist die Spirale (IUP = Intrauterinpessar) eine der sichersten Methoden zur Empfängnisverhütung. Das IUP besteht aus einem biegsamen, sterilen Kunststoff, es besitzt in etwa die Form eines T. Der schmale Träger ist mit einer dünnen Kupferwicklung versehen. Am unteren Ende des Trägers befinden sich zwei Fäden, die zur Kontrolle und Entfernung dienen. Nähere Informationen siehe unter Empfängnisverhütung.